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In: Sicherheit| Viren
29 Jul 2009Die IT-Sicherheit ist heutzutage immer wichtiger. Insbesondere Unternehmen sind sehr abhängig von der reibungslosen Funktionsweise ihrer IT. Doch im Laufe der Zeit entwickelten Spezialisten immer häufiger die so genannte Malware, die als Sammelbegriff für Viren, Würmer und trojanische Pferde steht.
Meist werden diese kleinen schädlichen Programme via E-Mail auf die betroffenen Rechner übertragen. Hierbei sollte zwar mittlerweile allgemein bekannt sein, dass E-Mails von unbekannten Personen nicht geöffnet, die oftmals angehängten Dateien keinesfalls ausgeführt werden sollten, dennoch geschieht es mitunter.
Viren als Bedrohung
Die Viren waren einst die wichtigsten Computerschädlinge. Sie arbeiten ähnlich wie das natürliche Vorbild und benötigen einen Wirt, um überleben zu können. Sie dringen in verschiedene Programme ein und kopieren sich selbst in diese, so dass sie beim nächsten Start des Wirtsprogrammes mit ausgeführt werden. Als Programme dienen sämtliche Skripte, Programmbibliotheken und Programmdateien, aber auch Dateien und Dokumente mit Makros. Selbst ausführbare Inhalte und Bootsektoren, die vom Betriebssystem nicht als Datei aufgezeigt werden, können angegriffen werden.
Üblicherweise übertragen sich die Viren durch das Kopieren auf ein bisher nicht befallenes Computersystem. Dafür muss jedoch ein Anwender die Viren auf selbiges kopieren. War dies in der Vergangenheit meist über Disketten und CDs möglich, so hat sich auch hier ein Wandel ergeben. Mittlerweile verbreiten sich Viren über die Rechnernetze. Sie werden per E-Mail versandt, über FTP- und Webserver eingeschleust oder beim Download von Dateien aus dem Internet übertragen. Bekannt sind für letzteren Fall vor allen Dingen die Tauschbörsen im Web. Einige Viren können sogar freigegebene Dateien in LAN-Netzwerken befallen und infizieren.
Würmer als Bedrohung
Die Würmer unterscheiden sich dahingehend von den Viren, dass sie nicht passiv darauf warten, auf ein neues, noch gesundes Betriebssystem aufgespielt zu werden. Sie versuchen eher aktiv in die Systeme einzudringen. Dabei nutzen sie meist Sicherheitsprobleme aus. Diese entstehen beispielsweise bei Netzwerkdiensten, wenn keine Passwörter genutzt werden. Bei Programmierfehlern in den Netzwerkdiensten erkennen Würmer ebenfalls schnell diese Fehler und dringen in die Systeme ein. Gleiches gilt bei Anwenderprogrammen, die Netzwerkdienste benutzen, wie etwa der E-Mail Client.
Genauso können Würmer über E-Mails übertragen werden. Sie verstecken sich häufig hinter unscheinbaren Dateinamen und installieren sich so, dass sie automatisch mit dem Start des Betriebssystems ausgeführt werden.
Das Betriebssystem ist entscheidend
Je nachdem, welche Betriebssysteme eingesetzt werden, kann es zu einer stärkeren oder wenigen starken Gefahr für den Befall mit Viren und Würmern kommen. Sämtliche Betriebssysteme, die es erlauben, andere Dateien zu manipulieren, sind anfällig. Allerdings kann durch Systeme, die mit Benutzerrechten arbeiten, die Verbreitung der Viren und Würmer mitunter eingedämmt werden. Am anfälligsten sind dabei die Systeme, die ohne Benutzerrechte arbeiten, wie etwa MS-DOS oder Amiga und Microsoft Windows Systeme. Diese sind allerdings kaum noch vorhanden. Genauso können die neueren Windows Versionen, wie Windows NT oder Unix, Linux und Mac OS X betroffen sein, wenn die Nutzer die Benutzerrechte nicht nutzen, sondern ausschließlich als Administrator arbeiten.
Bei Windows 2000, Windows NT und Windows XP gibt es dagegen Benutzerrechte. Diese sind sogar sehr gut ausgebaut. Allerdings sind sie in den Standardeinstellungen nicht voreingestellt und schränken die Rechte der Anwender nicht automatisch ein. Dadurch sind auch diese Betriebssysteme durchaus sehr anfällig für Viren, Würmer und Co.
IT Sicherheit und insbesondere der damit verbundene Schutz von persönlichen Informationen stehen auf unserer Seite itcip.eu im Vordergrund.
Wir berichten zukünftig über aktuelle Trends und Themen aus der IT-Sicherheitsbranche, wie z.B. Firewalls, Intrusion Detection oder Security im Allgemeinen. Seien Sie gespannt!
2 Antworten auf "Bedrohung durch Viren und Würmer"
Klaus
29.07.2009 um 12:03 Uhr
Viren sind ne echte Plage – wobei insbesondere der MAC dort ja hilft. Wäre ne Überlegung wert…
Nguyen
10.02.2010 um 16:38 Uhr
Ein sehr informativer Post! Mein Laptop wurde ständig von Viren atackiert. Ich überlege noch, ob ich ein MacBook kaufen soll.